SIGA Gebäude Schachen biodiversität

Artenvielfalt statt Beton

SIGA-Produkte sind wohngiftfrei. Die Produktion arbeitet mit eigenem Solar-Strom - und auch draussen zeigt sich unser Engagement für Nachhaltigkeit: Mit naturnahen Flächen statt Beton schaffen wir Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Foto von SIGA Blogger Alejandro Jimenez vor einer Fenster Front.
Alejandro Jimenez
in Unternehmenskultur , Nachhaltigkeit
1. September 2020 2 Minuten Lesezeit

Die Umgebungsgestaltung des Fabrik- und Bürogebäudes im Luzernischen Schachen folgt einem Gesamtkonzept. Gleich neben dem Firmenareal fliesst die kleine Emme vorbei, ein flacher Fluss, der die Landschaft prägt. Darum hat SIGA sich der Materialien dieser Umgebung bedient, um naturnahe Flächen rund um das Fabrikgelände zu schaffen.

SIGA Schachen Blumen

Lokales Gesamtkonzept

Die Ruderalflächen auf dem Firmengelände wurden mit Kies aus der Emme gestaltet. In den Flächen mit ausschliesslich einheimischen angesäten Pflanzen wurden «Steinmannli» zur Dekoration aufgetürmt. Diese finden sich auch entlang der Emme, meist von Kindern und Wanderern erschaffen. Daneben finden sich Haufen aus Totholz. Diese bieten Käferlarven und Eidechsen einen Lebensraum. Auch hier wurde konsequent Schwemmholz aus der Emme verwendet. Insgesamt wurden rund 200 Pflanzen gesetzt. Auf der Rückseite des Gebäudes wurden ausserdem Steinhaufen angelegt, die zum Beispiel kleinen Nagern, Igeln und Wiesel Unterschlupf bieten.

SIGA Gebäude Schachen biodiversität

Artenvielfalt fördern

Solche «wilden» Flächen bieten der Umwelt und dem Unternehmen etwas. Diese Art der Umgebungsgestaltung fördert die Biodiversität, die im Zeitalter von Monokultur, Weideland, Waldwirtschaft und Dünger gefährdet ist. Hier finden Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Frösche, Igel und sogar Wiesel Unterschlupf. Würde jede ungenutzte Fläche derart gestaltet (statt betoniert) kämen viele Millionen Quadratmeter zusammen, die der Natur und schlussendlich auch uns Menschen nutzen.

Wenig Arbeit, wenig Kosten

Die Idee ist, dass man nur ein bis zwei Mal pro Jahr unerwünschte Pflanzen jäten muss. Zum Beispiel der aus China eingewanderte, chinesische Sommerflieder. Ansonsten säen sich die Pflanzen fürs nächste Jahr selber wieder aus. Gemäht, bzw. zurückgeschnitten wird nur einmal pro Jahr, vor dem Winter. Verglichen mit Rasenflächen, Buchsbäumen und Tujahecken, sind diese wilden Flächen sehr pflegeleicht und der Unterhalt kostet kaum etwas. Win-win für Natur und Unternehmen.

Foto von SIGA Blogger Alejandro Jimenez vor einer Fenster Front.

Alejandro Jimenez

Kommunikationsspezialist bei SIGA & Outdoor-Enthusiast

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