SIGA
Photovoltaik SIGA

Der Zeit voraus

Nachhaltigkeit ist in der DNS von SIGA verankert. Die Inhaber Reto und Marco Sieber legen grossen Wert darauf. Viele Massnahmen, die heute gesetzlich gefordert werden oder zum guten Ton gehören, haben sie bei SIGA schon vor 20 Jahren angepackt.

Das Wort Nachhaltigkeit wurde unterdessen zur Worthülse. Aber egal wie man es nennt, es geht SIGA um das Erhalten und Fördern von Natur, Umwelt, Ökologie und Gesundheit im Rahmen des Möglichen und der Geschäftstätigkeit. Zum Beispiel wurde bei der Erweiterung des Produktionsstandortes Schachen Wert auf natürliche Ausgleichsflächen bei der Umgebungsgestaltung gelegt, wir haben darüber berichtet. Aber bei SIGA findet nachhaltiges Denken in ganz vielen weiteren Bereichen statt.

Erneuerbare Energie

Beide Standorte in Ruswil und Schachen wurden mit grossflächigen Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Beide Anlagen zusammen haben im Jahr 2020 rund 750’000 kWh Strom geliefert. Das sind 30 Prozent mehr, als die beiden Standorte in diesem Jahr verbrauchten. Vor den Gebäuden befinden sich mehrere Stromzapfsäulen für firmeninterne Elektrofahrzeuge und zur Nutzung für Gäste und natürlich für die Belegschaft.

Wasserrückgewinnung

Für die Spülungen der zahlreichen Toiletten und Reinigungsarbeiten, beispielsweise in der Produktion, wird nicht etwa Trinkwasser benutzt. Dafür ist unter dem Hallenboden der Produktionsfläche in Ruswil ein Regenwassertank mit einem Fassungsvermögen von 60’000 Litern verbaut. Die Nutzung von Regenwasser liegt auf der Hand, denn die Innerschweiz hat viel Regen, doch die freiwillige Verpflichtung diese natürliche Ressource zu nutzen, war 1999, als der Bau geplant wurde, alles andere als selbstverständlich.

Holzfassaden und Schnitzelheizung

Gleich verhält es sich mit den Fassaden aus lokalem Naturholz. Heute ist das längst keine Seltenheit mehr. Vor 20 Jahren allerdings, war das hingegen fortschrittlich gedacht. Das Credo der Firmeninhaber lautete stets, den Stand der Technik zu nutzen und der Gesetzgebung voraus zu sein.

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Das Innovationszentrum in Schachen mit Fassaden aus lokalem Naturholz.

Für das firmeneigene Guesthouse, welches SIGA von der Gemeinde Ruswil übernahm, bedurfte es einer Heizlösung. Die bestehende Schnitzelheizung wurde erhalten, modernisiert und heizt nicht nur das Guesthouse sondern gleich mehrere Gebäude im Weiler Rütmatt. Die Holzschnitzel dafür werden in der Umgebung gekauft. Das ist nachhaltig, ökologisch und passt zur Philosophie des Unternehmens. Holzschnitzel als Material sind CO2-neutral, wodurch die grosse Schnitzelheizung im Vergleich 85 Tonnen CO2 pro Jahr einspart.

Es hört nicht auf

Unterdessen sind einige der vor Jahren geplanten und eingeführten Massnahmen Standard oder gesetzlich verlangt. So darf im Kanton Luzern zum Beispiel keine reine Ölheizung mehr ersetzt werden. Doch bei SIGA geht der Nachhaltigkeitsgedanke immer weiter. So wurden alle Beleuchtung in den Büros und der Produktion beider Standorte auf LED umgestellt, sowie Bewegungsmelder für die Lichtsteuerung eingebaut, damit nicht unnötig Strom verbraucht wird, wenn keiner da ist. Die ganze Gebäudetechnik wird über ein Mess- und Leitsystem gesteuert und Anwesenheitssensoren passen das Raumklima an, abhängig davon, ob jemand im Raum ist oder nicht. Prozessabwärme wird genutzt um das Gebäude zu heizen. Auch wird die Frischluft mit dieser Abwärme vorgeheizt.

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Das SIGA Guesthouse (im Vordergrund) und die Gebäude drumherum werden mit der firmeneigenen Holzschnitzelheizung geheizt.

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Alejandro Jimenez

Kommunikationsspezialist & Outdoor-Enthusiast

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